Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit durch Stress

Wer abends Probleme beim Einschlafen hat, oft in der Nacht aufwacht oder sich morgens einfach nicht erholt fühlt, ist meist in einem Teufelskreis gefangen. Der Stress sorgt tagsüber dafür, dass die Schlafqualität leidet. Die schlechtere Schlafqualität sorgt dann wieder dafür, dass man sich am nächsten Tag nicht fit fühlt, was hingegen wieder mehr Stress verursacht. Wenn man über einen Zeitraum von mindestens einem Monat mindestens dreimal pro Woche an Einschlafstörungen leidet, sprechen Ärzte von Schlafstörungen. Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Über den Tag wird das Gehirn mit Reizen überflutet, die es dann abends im Bett verarbeitet. Die Gedanken drehen sich wie ein Karussell, was einem am Einschlafen hindert. 

Hier empfiehlt es sich, sich auf seine Atmung zu konzentrieren. Atmen Sie vier Sekunden lang ein und acht Sekunden lang aus. Versuchen Sie dabei, Ihren Atem möglichst nicht zu hören. Dadurch, dass Sie sich nur auf Ihre Atmung konzentrieren, befreien Sie Ihren Kopf von störenden Gedanken und entspannen sich. 

Auch Entspannungsübungen wie die progressive Muskelentspannung können hier helfen. Die beste Möglichkeit, mit Schlaflosigkeit umzugehen, ist immer noch, den Stresspegel zu reduzieren. Auch hier gilt: In Maßen können Sie Medikamente zur Beruhigung verwenden (wenn Ihnen Ihr Arzt nichts anderes empfohlen hat). Achten Sie aber darauf, dass Sie auf Dauer nicht auf Schlafmittel angewiesen sind. Das schaffen Sie nur, indem Sie das Problem an der Wurzel angehen.