Meditation

Durch Meditation richtig entspannen und Stress abbauen

Meditation ist eine gängige Methode, um zu lernen, Momente bewusster zu genießen und sich eine Auszeit von der heutigen hektischen Welt zu nehmen. Sie lässt sich leicht in den täglichen Rhythmus integrieren, da es keine bestimmte Tageszeit gibt, zu der Sie sie ausführen sollten. Ganz nach Ihrem Belieben können Sie zum Beispiel nach dem Aufstehen, vor dem Zubettgehen oder einfach zwischendurch tagsüber meditieren. 

Man unterscheidet zwischen vielen verschiedenen Arten der Meditation, ich werde mich hier aber auf die Meditation im Sitzen beschränken. Ziel der Meditation ist, dass sich der Körper, vor allem aber der Geist entspannt und Sie die Körper-Geist-Verbindung kennenlernen. Dadurch, dass man sich bei der klassischen Sitzmeditation kaum bewegt, gelingt das Entspannen des Geistes besonders gut. Regelmäßig ausgeführt reduziert Meditation nachweislich Ihr Stresslevel. Generell sorgt sie für eine bessere Lernfähigkeit und mehr Energie über den Tag. Auch, wenn Sie Probleme beim Einschlafen haben, sollten Sie mal versuchen, vorher zu meditieren.

Wie Sie richtig meditieren

Suchen Sie sich zunächst einen ruhigen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Ziehen Sie sich Ihre Lieblingsklamotten an, die Klamotten, in denen Sie auch sonst gemütlich auf dem Sofa fernsehen würden. Achten Sie zudem darauf, dass Sie jegliche potentielle Ablenkungen aus dem Weg schaffen. Jede Smartphone-Vibration kann Sie hier komplett aus dem Konzept bringen. 

Wenn Sie noch nie vorher meditiert haben, fangen Sie mit einer Dauer von 10 Minuten an. Stellen Sie sich dazu einen Wecker. Sie können die Dauer aber auch nach eigenem Belieben erhöhen, so wie Sie sich eben wohlfühlen. Setzen Sie sich aufrecht hin und beginnen Sie mehrmals tief ein- und auszuatmen. Ob Sie dabei klassisch im Schneidersitz oder lieber auf einem gemütlichen Stuhl sitzen, bleibt Ihnen überlassen. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration nur auf Ihren Atem. Spüren Sie die Luft, die Sie ein- und ausatmen und spüren Sie, wie Sie nach und nach entspannen. Wenn Sie bemerken, dass Sie an etwas anderes denken als an Ihren Atem, lenken Sie die Konzentration bewusst wieder zurück. Das Ziel ist es, sich auf eine einfache Sache zu konzentrieren. 

Wenn der Wecker klingelt, bleiben Sie ruhig sitzen und atmen noch einige Male aus und ein, bis Sie ihn dann ausstellen. Stehen Sie dann auf und strecken Sie sich. Das Abschalten wird Ihnen wahrscheinlich anfangs etwas schwer fallen, da Ihr Kopf es nicht gewöhnt ist, mal nicht zu arbeiten und sich nur auf ganz simple Dinge zu konzentrieren. Das wichtigste ist, dass Sie das in Ihre tägliche Routine mit einführen, dann werden Sie schnell bemerken, dass Ihnen das Meditieren und abschalten immer einfacher fallen wird.
Wenn Sie sich ertappen, dass Sie dabei denken, Meditation wäre absoluter Blödsinn, weil Sie nicht direkt Erfolge erzielen, kann ich Ihnen nur sagen, halten Sie durch. So geht es den meisten anfangs. Seien Sie nicht frustriert, sondern versuchen Sie das Ganze über einen längeren Zeitraum regelmäßig und beurteilen Sie dann erst.