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Wie auch Sie endlich effektiv Stress abbauen

  • Sie sind es Leid, Tag für Tag permanent gestresst zu sein?
  • Sie hören von anderen nur „Entspann dich doch mal“, doch Sie wissen nicht wie?
  • Sie vernachlässigen die wirklich wichtigen Dinge im Leben auf Grund Ihres hohen Stresspegels?
  • Sie haben Gewissensbisse, weil Sie glauben, Sie müssten sich selbst oder anderen etwas beweisen?
  • Sie wollen wieder mehr Zeit für Ihre Familie haben?
  • Sie wissen nicht, wie Sie mit dem Leistungsdruck der heutigen Gesellschaft ihren Stress abbauen sollen?

Dann sind Sie hier genau richtig!

Was eigentlich den Stress in uns verursacht, sind nicht die äußeren Umstände, sondern die Art, wie wir diese interpretieren. Wer das versteht, hat schon das Wichtigste verstanden. Denn dann verstehen wir auch, dass wir nicht Stress abbauen, indem wir versuchen, die äußeren Umstände zu verändern. 

Vielmehr sollten wir an uns selbst und unseren Sichtweisen auf die Dinge arbeiten, um langfristig ein stressärmeres Leben zu führen. Damit behandelt man das Problem an der Wurzel und beseitigt nicht nur die Symptome. Um sich das besser vorstellen zu können, möchte ich Ihnen ein Beispiel nennen: Wenn Sie regelmäßig durch Kinder, die vor Ihrem Haus spielen, gestört werden, haben Sie zwei Möglichkeiten. Die erste wäre, die äußeren Umstände zu verändern, indem Sie umziehen. Damit bezwecken Sie zwar, dass Sie keine störenden Kinder mehr vor Ihrem Haus haben, doch Sie bezwecken damit nicht, dass Sie nicht mehr von solchen Kindern gestresst sind. Was also viel einfacher und nachhaltiger wäre, ist, dass Sie Ihr Gehirn umprogrammieren, sodass Sie diese Kinder nicht mehr als störend empfinden. (siehe Blickwinkel ändern)

Was ist Stress überhaupt?

Stress scheint die Volkskrankheit Nummer 1 in unserer heutigen Leistungsgesellschaft zu sein. Wo der Begriff von Stress vor 100 Jahren noch völlig unbekannt war, gehört er heutzutage zu unserem normalen Sprachgebrauch. Grund dafür ist hauptsächlich die Industrialisierung und Modernisierung. Die Welt scheint sich immer schneller zu drehen, der Leistungsdruck steigt, jeder ist immer und überall erreichbar. Die meisten Menschen würden Stress pauschal als ungesund bezeichnen, haben sich aber noch nie wirklich genauer damit beschäftigt, was Stress eigentlich ist und warum Menschen gestresst sind.

Stress kann gesund sein

Zunächst einmal ist Stress gesund, er hat eine ganz natürliche Funktion. Immer, wenn die Balance Ihrer Körperzellen aus dem Gleichgewicht gerät, schüttet Ihr Körper Stresshormone aus, die wieder für ein Gleichgewicht sorgen. Diesen positiven Stress bezeichnet man in der Fachsprache als Eustress. Er bezeichnet das Gefühl des Glücklichseins und Wohlbefindens. So schüttet Ihr Körper also auch Stresshormone aus, wenn Sie beispielsweise Sport treiben oder eine Achterbahnfahrt miterleben. In diesem Fall ist Stress absolut gesund und nicht schädlich. Wir merken ihn dabei nicht in der Form, wie wir ihn zum Beispiel beim Arbeiten erleben. 

Stehen Sie also vor einer schwierigen Situation, so sorgen die ausgeschütteten Hormone dafür, dass Sie auf diese erhöhten Anforderungen vorbereitet werden. Um genau zu sein, wird Ihre Pulsfrequenz erhöht und der Blutdruck bzw. die Durchblutung in der Muskulatur gesteigert. Auch Ihre Atemwege weiten sich, um Ihre Organe mit zusätzlichem Sauerstoff versorgen zu können. Die Ausschüttung von Stresshormonen war vor allem für unsere Vorfahren wichtig, um sie auf Gefahrensituationen vorzubereiten.

Unser Gehirn kreiert die Stresssituationen selber

Stellen Sie sich einmal vor Sie würden vor der Aufgabe stehen, auf einem einen Meter breiten Streifen auf dem Boden eine Strecke von 100 Metern zurückzulegen. Kein Problem, denken Sie sich sicherlich. Wenn man jetzt den Streifen allerdings auf eine Höhe von 10 Metern bringt, sieht die ganze Situation ganz anders aus. An Ihrer Aufgabe ändert sich nichts, doch plötzlich würden Sie wahrscheinlich ganz nervös und ängstlich werden. Ihr Körper schüttet Stresshormone aus. 

Stress entsteht also, wenn wir uns in Situationen befinden, in denen wir uns absolut keine Fehltritte leisten dürfen. Eine vergleichbare Situation wäre die, dass Sie für Ihren Chef einen Vortrag über Ihre Firma vor hunderten potentiellen Kunden halten sollten. Wenn Sie diesen Vortrag jetzt vor einem Spiegel halten, so würden Sie höchstwahrscheinlich sehr gelassen dabei sein. Doch in der Situation, in der Sie diesen Vortrag vor vielen potentiellen Kunden halten sollen, reagieren Sie dagegen deutlich angespannter und gestresster.

Übung
Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und schreiben Sie 10 Situationen auf, die Sie persönlich stressen. Hier gilt zunächst einmal Quantität vor Qualität. Die Qualität kommt erst im nächsten Schritt: Bilden Sie jetzt aus diesen 10 Situationen eine Rangliste, beginnend mit der, die Sie am stärksten stresst. Überlegen Sie sich für jede einzelne Situation, was Sie tun müssten, damit Sie diese entweder vermeiden könnten oder noch besser, was Sie tun müssten, um in dieser nicht mehr so gestresst zu reagieren. Vielleicht setzen Sie sich in manchen Situationen so stark selbst unter Druck, dass es für Ihren Körper unvermeidbar ist, gestresst darauf zu reagieren. Vielleicht liegt der Grund aber auch in Ihrer Vergangenheit, weil Sie zum Beispiel etwas Schlimmes erlebt haben und die Erinnerung daran auch heute noch Stress in bestimmten Situationen in Ihnen auslöst.